BI Driftsethe

Bürger-Initiative gegen die Bauschuttdeponie in Driftsethe

Strafanzeige gegen Freimuth

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Driftsethe. Eine Driftsether Familie hat Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Stade gegen den Geschäftsführer des Bülkauer Abbruchunternehmens Freimuth erstattet. Hintergrund sind die Erdarbeiten der Firma in der Sandkuhle in Driftsethe vor Weihnachten. Sie sollen gegen das Bundesnaturschutzgesetz verstoßen haben. Das Unternehmen Freimuth, Besitzer der Sandkuhle, gab an, dass sie dem Sandabbau dienten und mit der Unteren Naturschutzbehörde abgestimmt waren. Freimuth plant auf dem Gelände die Errichtung einer Bauschutt-Deponie. Deponie-Gegner und Anwohner werten die Arbeiten hingegen als Naturzerstörung. In der Anzeige der Driftsether Familie heißt es, dass durch die Arbeiten „streng geschützte Tierarten während der Überwinterungszeit erheblich gestört wurden, indem ohne ersichtlichen Grund das Gelände, auf welchem sich diese aufhielten, massiv planiert wurde“. Bei den Tierarten handelt es sich unter anderem um den Uhu, die Blauflügel-Ödlandschrecke, Fledermäuse, Kuckuck und Ziegenmelker. (jg)

Quelle: NORDSEE-ZEITUNG vom 30.01.2016 von Jens Gehrke

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